Mit dem SCF kam ein weiteres Team hinzu, das keine Lösungen gegen das intensive Anlaufen der TSG fand. 50 Ballverluste in der eigenen Hälfte und eine Passquote von nur 71% stehen stellvertretend für die Probleme der Freiburger mit dem Pressing von Ilzers Team.
Wouter Burger kippte situativ weit an die linke Außenlinie ab, um das Spiel zu beschleunigen und Überzahlen zu kreieren, wobei die Freiburger dort häufig keinen Zugriff auf den Niederländer fanden. Dieses Muster führte in der 39. Minute zu einer Chance für Asllani.
Die im Ballbesitz durch das fehlende klassische Flügelpendant zu Touré sowie Lemperles Ausfall entstandene Asymmetrie kompensierte man durch Tiefenläufe aus dem Mittelfeld von z.B. Burger, Prömel oder Avdullahu in die rechte Offensivspur und Coufals konsequentes Hochschieben.
Vladimír Coufal assistierte in der 46. Minute Fisnik Asllani per Flanke zum 1:0. Dieses Glück hat man sich erzwungen: Aus dem Spiel heraus schlug man 23 Flanken und übertraf damit den Saisondurchschnitt von ~10 pro Spiel deutlich.
Ozan Kabak nutzte die Schwäche der Breisgauer bei der Verteidigung von ruhenden Bällen. Es war das elfte Standardgegentor für das Team von Julian Schuster in dieser Saison. Die TSG durfte zum ersten Mal in dieser Spielzeit nach einem eigenen Eckball jubeln.
Das Duo Avdullahu/Burger gewann 12 von 20 (60%) Zweikämpfen, während Osterhage/Eggestein auf Seiten des Sport-Clubs nur 3 von 11 (~27%) für sich entscheiden konnten.
Die Kraichgauer hatten in der ersten Halbzeit die Chancen – und erzielten die Tore im zweiten Durchgang. Aus 0,99 xG resultierte im ersten Abschnitt kein Treffer, während man in der zweiten Halbzeit 0,72 xG in drei Tore umzumünzen wusste.
David betreibt seit 2020 den Podcast "Hoffefunk" mit seinem Bruder Jonas. TSG-Fan ist er "mindestens seit 2014".
2026 erweckte er "Hoffenews" mit einem kleinen Team wieder zum Leben.
Wenn er sich nicht mit der TSG befasst, unterrichtet David Schüler.
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